Donnerstag, 24. Juli 2008

EUROPE MEETS NEXT EUROPE



TGD – BTS SOMMERAKADEMIE
IN TURUNC - MARMARIS 1. – 10. September 2008

DAS TÜRKEN- UND TÜRKEIBILD IN DEUTSCHLAND
DAS BILD DER DEUTSCHEN UND DEUTSCHLANDS IN DER TÜRKEI


Liebe Freundinnen und Freunde,

in diesem Jahr führen die Türkische Gemeinde in Deutschland und der Bundesverband Türkischer Studierendenvereine ein gemeinsames Sommercamp in der Türkei durch.

Medienverhalten von Jugendlichen
• Cicek Bacik, Doktorantin

Das Bild der Türken und der Türkei in Deutschland
• Ahmet Acet, Botschafter der Republik Türkei in Berlin (angefragt)
• Heribert Prandtl, Süddeutsche Zeitung
• Osman Okkan, Kulturforum Türkei-Deutschland

Das Bild der Deutschen und Deutschlands in der Türkei
• Dr. Eckart Cuntz, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Ankara (angefragt)
• Yalcın Dogan, Hürriyet Istanbul
• Dr. Günter Seufert, Berliner Zeitung, Istanbul

Weitere Programmpunkte
• Besuch der Universität Mugla mit Vorträgen und der Alten Stadt Mugla mit Führung (Transport + Mittagessen wird von uns übernommen)
• Blaue Reise, Antike Stadt Amos (Selbstzahler)
• Trekking Tour nach İcmeler und Besichtigung der Carsamba-Markt
• Besichtigung der Sedir-Insel (Kleopatra), Frühstück und Abendessen in Cınar Restaurant (Selbstzahler)
• Besichtigung von Barlar Sokagı in Marmaris (Selbstzahler)

Seminarort: IAM- Internationale Akademie Marmaris, www.akademionline.net
Die Veranstaltung findet in IAM (Internationale Akademie Marmaris/TÜRKEI) statt. IAM ist ein Kunst- und Kulturzentrum in Turunc. Gelegen inmitten beeindruckender Landschaft bietet IAM die Möglichkeit zur Kombination von intensiver Arbeit, Entspannung und Kultur. In dieser Umgebung mit Meer, Sonne und Natur können sich die Teilnehmer erholen, zu neuen Ideen kommen und den Austausch untereinander finden sowie gemeinsame Vorhaben entwickeln.

Bilder früherer Akademien:
http://www.btsonline.de/

Preis: 20,- € pro Tag, Halbpension (insgesamt 10 Übernachtungen: 200,- €)
2-3-4-Bettzimmer. In diesem Preis sind die

Wenn Du Urlaub und Weiterbildung verbinden möchtest, dann kannst Du Dich schon jetzt bei uns melden: turunc@tgd.de
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.


Die Sommerakademie wurde durch die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales Berlin mit Bescheid vom 09.06.2008 gemäß § 11 Berliner Bildungsurlaubsgesetz (BiUrlG) vom 24.10.1990 als Veranstaltung der politischen Bildung anerkannt.

Die gesamte Teilnahmegebühr in Höhe von 200 € ist bis 31. Juli 2008 auf das Konto der

Türkischen Gemeinde in Deutschland,
Kto. 65 167 10 00, BLZ 200 700 24,
Deutsche Bank Hamburg,
Kennwort: Turunç

einzuzahlen. Bei Nicht-Teilnahme ist die volle Rückerstattung nur bis zum 15. August möglich; danach kann nur die Hälfte zurückerstattet werden.


Die Anreise ist selbst zu organisieren. Es werden keine Reisekosten erstattet.

Für Jugendliche bis 25 Jahren wird eine anteilige Übernahme von Fahrtkosten möglich sein; entsprechende Anträge sind gestellt worden.


Mit freundlichen Grüßen



Kenan Kolat
Bundesvorsitzender der TGD
&
Serdar Yazar
Bundesvorsitzender des BTS
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Dienstag, 15. Juli 2008

Einen Pass für jede Heimat


Viele junge Migranten müssen sich jetzt entscheiden: für oder gegen den deutschen Pass. Eine Zumutung, findet die SPD, und kämpft wieder für die doppelte Staatsangehörigkeit. Diesmal mit Erfolg?

3300 Jugendliche bekommen in diesen Tagen Post von den Behörden – aber nicht, weil sie irgendetwas angestellt haben, sondern weil sie sich für einen Pass entscheiden müssen. Denn Kinder, die in Deutschland zur Welt gekommen sind und ausländische Eltern haben, erhalten unter bestimmten Voraussetzungen zwei Pässe. Doch zwischen 18 und 23 Jahren müssen sie sich für eine Staatsangehörigkeit und damit für einen Pass entscheiden. Da dieses Modell für alle Jahrgänge ab 1990 gilt, trudeln jetzt die ersten Briefe bei den jungen Leuten ein.

Die SPD, die das Gesetz 2000 beschlossen hat, hält die Regelung inzwischen für Unsinn und sieht in ihr ein bürokratisches Monster. Die Partei will deshalb erneut die doppelte Staatsangehörigkeit durchsetzen, doch der Koalitionspartner, die CDU, ist dagegen. Sie fürchtet, Migranten könnten sich zu wenig mit Deutschland verbunden fühlen.

Für Serdar Yazar vom "Bundesverband türkischer Studierendenvereine" ist es jedoch ein wichtiges Symbol, beide Pässe zu haben: "Im Herzen sind wir Türken und Deutsche." Deshalb setzt er sich seit Jahren für die doppelte Staatsangehörigkeit ein – die es für viele Ausländer schon längst gibt: Bürger aus den EU-Ländern, Schweizer und auch Spätaussiedler dürfen beide Pässe behalten. Yazar hofft, dass nach der Bundestagswahl 2009 der Doppelpass für alle Ausländer kommen wird. Dann würde der 27-jährige Student aus Berlin auch wieder Pass Nummer zwei beantragen – und zwar den türkischen.



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Dienstag, 8. Juli 2008

Berlin meets SULUKULE



Sehr geehrte Damen und Herren, hiermit seid Ihr herzlich zur „Roma und Sinti“- Party eingeladen. Sie wird im Rahmen der Sprach- und Kulturbörse /TU organisiert. Die Party findet am Dienstag, den 08.07.08 ab 21:00 in der „Zurmoebelfabrik“ statt. Zunächst wird die aktuelle Situation in „Sulukule“ thematisiert, die zurzeit sowohl in der Türkei als auch im Europaparlament eine große Debatte ausgelöst hat. Anschließend tritt die Band „Karma Trakya“ auf.



Mit freundlichen Grüßen

Rezan Temiz



Vortrag: Der Referent, Serdar Yazar, wird über Sulukule einen Vortrag halten. Sulukule ist ein kleiner Stadtteil von Istanbul und zählt zu einem der ältesten Roma- Vierteln der Welt. Hier trifft sich der Unterhaltungssektor mit der alltäglichen Armut der Roma. Die türkische Regierung plant bis 2010 den Abriss dieses historischen Viertels. Nun spalten sich die Meinungen der verschiedenen Akteure über diesen Prozess. Im Vortrag sollen die verschiedenen Ansichten und Interessen der Bewohner, Lokalpolitiker, Wissenschaftler und Nichtregierungsorganisationen skizziert werden.


Musik: Roma leben in der ganzen Türkei, jedoch besonders in Trakein. In Thrakien existiert eine große Vielfalt an Musik und Tanzkultur, die wiederum durch die dort lebenden Roma reichhaltig erweitert wird. Roma bilden durch ihre Kultur eine Brücke zwischen Balkan und Anatolien. Die Romamusik in Thrakien zeigt zwar Einflüsse der Musik des Balkans und der türkischen Musik, hat aber einen eigenständigen Stil. Für die Romamusik ist der 9/8-Takt charakteristisch. Die Band „Karma Trakya“ präsentiert überwiegend die Roma- Musik der Region Thrakien. (siehe Flyer)


ZITHER Serkan Kaynarca
VIOLINE Göksel Okyay
KLARINETTE Şenol

PerkussIon Nihat Yerseloğlu (Bendir), Süleyman Çelik (Darbuka)


Ort: Brunnenstr. 10
(U8 Rosenthaler Platz)
(SNordbahnhof / Bus 52-N8 Mitte)


P.S.: Bei dieser Party haben Sie auch die Gelegenheit einen Tandempartner zu finden und sich über einige deutsch-türkische Projekte zu informieren, die z.B. das BTBTM (Türkisches Wissenschafts- und Technologiezentrum Berlin) anbietet."


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Montag, 7. Juli 2008

„Braindrain nach Istanbul“ - Kreuzberger Gespräche ´08




„Kreuzberger Gespräche ´08“

am Donnerstag, den 10. Juli 2007, um 19.00 Uhr:

„Braindrain nach Istanbul“

►► „Ob ich am Ende in Deutschland oder im Ausland Ausländer bin, spielt keine große Rolle.“
►► „Bildung hin und her, man fühlt sich ausgegrenzt und nicht akzeptiert.“
►► „Sie können drei deutsche Pässe haben, für mich bleiben Sie ein Türke.“
►► „Auch die türkische Gemeinschaft in Deutschland braucht Eliten und Vorbilder.“
►► „Das ist aus der Sicht von Deutschland ein enormer Verlust, finde ich. Das ist wirklich ein Braindrain, das ist nicht hoch gegriffen.“
►► „Als Voraussetzung für gelungene Integration gelten dann solche Sachen wie die Sprache gut zu beherrschen. Und schockierend ist halt, dass die Menschen, die das alles erfüllen, sich trotzdem hier nicht heimisch fühlen. Also das, was erwartet wird, erfülle ich. Wenn ich mich dann trotzdem nicht als Teil der Gesellschaft fühle, dann macht Deutschland etwas falsch.“


Hochqualifizierte türkischstämmige Akademiker wandern aus, weil sie sich in Deutschland missachtet fühlen – in anderen Ländern werden die Talente umworben.
„Die Zahlen sind jetzt noch gering, aber sie werden steigen“, sagt die ehemalige Ausländerbeauftragte des Berliner Senats Barbara John.
Wir möchten über dieses Thema mit allen Interessierten im Rahmen einer Veranstaltung diskutieren, zu der wir hierzu herzlich einladen.


Michael Sontheimer, Journalist / Der Spiegel- Büro Berlin

Serdar Yazar, Bundesvorsitzer der BTS (Bundesverband Türkischer Studierendenvereine e.V.)

Leitung: Ahmet Đyidirli, Bundesvorsitzender der HDF
Muharrem Aras, HDB Vorstand

ORT: HDB/Kiezcafé
Oranienstrasse 22, 10999 Berlin – Kreuzberg

Diese Veranstaltungsreihe wird im Rahmen des Programms „Maßnahmen gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus“ mit freundlicher Unterstützung des Senatsbeauftragten für Integration und Migration durchgeführt.

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Freitag, 27. Juni 2008

Yabancilar Daireleri'nde Türk Ögrencilerin Karsilastiklari Sorunlar













Yabancilar Daireleri'nde Türk ögrencilerin karsilastiklari sorunlari masaya yatirip, yetkili mercilere bildirmek adina toplaniyoruz.

Yasadiklarinizi paylasmak ve önerilerinizi iletmek icin...


Persembe - 03.07.2008 - saat 16-18 arasi

Straße des 17.Juni 136
(TU Kampüsü-Mathegebäude)
10623 Berlin

MA 142 No'lu oda 'ya bekliyoruz...


BTBTM - Berlin Türk Bilim ve Teknoloji Merkezi

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Erfolgreiche Grundschule in Kreuzberg- das muss honoriert werden!


Die Pressemitteilung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung vom 24.06.2008 über den Erfolg einer Kreuzberger Ganztagsgrundschule in Rahmen des Ideenwettbewerbs "Mathe erleben!" haben wir mit großer Freunde in Kenntnis genommen.

2008 ist das Jahr der Mathematik. Das Wissenschaftsjahr 2008 konzentriert sich auf die diversen Anwendungen der Mathematik und versucht das Interesse auf diesen Wissenschaftszweig zu steigern.

Die Jens- Nydahl- Grundschule wurde für ihr Projekt „Mathematische Stadterkundung durch Berlin“ gleich zweimal ausgezeichnet.

Nachrichten über Kreuzberg und im Besonderen über ihre Bildungseinrichtungen sind in der Regel negativ konnotiert und oft werden nur überspitzt konfliktgeladene Themen angesprochen.
Die Öffentlichkeit sollte aber auch über positive Entwicklungen in Kenntnis gesetzt werden.
Diese Berliner Grundschule ist ein sehr gutes Beispiel dafür, dass auch Schulen mit hohem Anteil von SchülerInnen mit Migrationshintergrund erfolgreich arbeiten können. Wir sind davon überzeugt, dass die Jens- Nydahl- Grundschule für viele weitere Schulen als Vorbild fungieren wird. Alle Beteiligten- Schuldirektor, Lehrkräfte- aber vor allem die SchülerInnen sollten in ihrem Engagement ermutigt werden und die mit Gewissheit verdiente Anerkennung von allen Seiten erhalten.

Das BTBTM gratuliert der Jens- Nydahl- Grundschule für diese Initiative und hofft auf weitere innovative und erfolgreiche Projekte.


BTBTM Presseerklärung (in deutscher Sprache)

BTBTM Basin Bildirisi (in türkischer Sprache)



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Mittwoch, 18. Juni 2008

Braindrain nach Istanbul

Braindrain nach Istanbul
Viele türkische Akademiker kehren nach dem Studium Deutschland den Rücken
Von David Goeßmann

Auf der Suche nach einem besseren Leben kamen in den 50er Jahren viele Türken nach Deutschland. Heute geht es in die andere Richtung: Laut einer Umfrage des Instituts futureorg wollen 38 Prozent der türkischstämmigen Akademiker Deutschland den Rücken kehren. Sie fühlen sich hier nicht richtig wohl oder sehen bessere Berufschancen in Istanbul, Izmir oder Ankara.

Ein Treffen türkischer Studierendenvertretungen an der Technischen Universität Berlin. Die Ergebnisse der Umfrage haben hier keinen überrascht. Serdar Yazar, Vorsitzender des Bundesverbands türkischer Studierendenvereine:

"Das ist aus der Sicht von Deutschland ein enormer Verlust, finde ich. Das ist wirklich ein Braindrain, das ist nicht hoch gegriffen. Wenn der Grund kein emotionaler ist, dann ist es kein Problem. Wenn es eine rationale Entscheidung ist, man sieht in der Türkei beispielsweise bessere Erfolgsaussichten, dann ist es kein Problem. Aber wenn man sich hier nicht akzeptiert fühlt, und deswegen die Türkei wählt, dann ist es ein Problem."

Das Krefelder Institut futureorg hat 250 türkische und türkischstämmige Akademiker befragt. Über ein Drittel gaben an, in die Türkei auswandern zu wollen. Hauptgrund: Ihnen fehle das Heimatgefühl. Die Integrationspolitik in Deutschland halten sie für unglaubwürdig. Soner Süral ist Vorsitzender des Wissenschafts- und Technologiezentrums an der TU Berlin
(Anm BTBTM-Blog: Soner Süral - Geschäftsführer, Funda Takir - Vorsitzende des BTBTM)

"Voraussetzung, damit eine gelungene Integration stattfindet: Da werden dann solche Sachen gesagt wie die Sprache gut beherrschen, weil die Türken in Deutschland die Sprache nicht richtig können, oder das Bildungssystem, soziale Herkunft. Und schockierend ist halt, dass die Menschen, die das alles erfüllen, sich trotzdem hier nicht heimisch fühlen. Also das, was erwartet wird, erfülle ich. Wenn ich mich dann trotzdem hier nicht heimisch fühlen kann, wenn ich mich nicht als Teil der Gesellschaft fühle, dann macht die Gegenseite, in diesem Fall Deutschland, etwas falsch." [...]



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